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Monumenti & Storia - Tedesco

Piazza S. Antonino – Die antike Piazza vor der Kirche wurde 1954 renoviert und heißt die Besucher beim Eintritt in die Ortschaft willkommen. Der Boden aus weißem Kalkstein und Lava zeichnet ein quadratisches und rhombenförmiges Mosaikmuster. Viele Touristen aus aller Welt bewundern die historischen Gebäude, die den Platz umgeben, und die besonders schöne Lage von Castelmola. Die Piazza ist von einem gebäumten Gehweg umsäumt, auf dem Sitzbänke aus Kalkstein gleicher Art angebracht sind. Von mehreren Aussichtspunkten aus hat man ein herrliches Panorama auf Taormina und sein Schloss und auf das Ionische Meer bis hin zur nahegelegenen Küste von Kalabrien.

Antico Arco – Der antike Rundbogen in griechisch-römischem Baustil geht auf das IX Jh. zurück. Ursprünglich befand er sich am Ende eines Treppenganges, der direkt aus der Felswand gemeißelt worden war, gleich nach dem „Tor von Mola“, Haupteingang in das Bergdorf. Von hier aus dominierte er die antike Piazza vor der Kirche S. Antonino (das heutige Auditorium der Stadt). Während der Restaurationsarbeiten der heutigen Piazza S. Antonino wurde der Rundbogen einzeln abgetragen und auf einen Sockel aus Kalkstein positioniert, um seine majestätische Schönheit hervorzuheben, die auch heute noch den Eintritt in die Stadt symbolisiert.

Auditorium der Stadt – Ursprünglich handelte es sich um die antike Kirche von S. Antonino, ein harmonisches Gebäude, das mehrmals umgebaut wurde, und noch heute die wesentlichen Merkmale der Sakralarchitektur des Süden Italiens bewahrt. Zwischen dem XIV – XV Jh. errichtet, kann man an der Fassade erkennen, dass auf der linken Seite ein Anbau das Hauptgebäude erweitert. Hier stand einstmals der Glockenturm, der zur damaligen Zeit von der Kirche abgetrennt errichtet wurde. In Besitz des Erzbischofs von Messina, Lipari und Santa Lucia del Mela wurde die bereits entweihte Kirche 1953 zum Oratorium der Kirchengemeinde. Es folgten viele Jahre, in denen das Gebäude der Vernachlässigung anheimfiel und auf unwürdige Weise nur mehr als Lagerraum verwendet wurde. Schließlich ging die Gemeinde von Castelmola einen Vertrag mit dem Erzbistum ein und begann auf eigene Kosten mit den Sanierungs– und Umgestaltungsarbeiten. Aus der Kirche wurde das heutige Auditorium, in dem Zivilehen eingegangen werden und jährlich zahlreiche Tagungen und Konferenzen stattfinden, die oft internationales Publikum anziehen.

Mittelalterliche Burg – Aus der Zeit in der die Normannen in Sizilien herrschten, sind heute nur noch Ruinen der imposanten Mauer dieser Burg zu sehen, die leider keine genaue Datierung ermöglichen. Eine Widmung aus dem X Jahrhundert ist die einzige bestehende Quelle, die diese Verteidigungsstruktur zeitgeschichtlich als griechisch-byzantinisch einordnet. Es handelt sich um eine Marmortafel an der Fassade des Glockenturms der Kathedrale, auf der eingraviert steht: „Die Burg wurde unter Konstantin errichtet, Patrizier und Stratege von Sizilien“. Das lässt die Vermutung zu, dass die Burg unter Konstantin Caramalo errichtet wurde, der als letzter Stratege von Tauromenion im IX Jahrhundert in den Geschichtsquellen aufgeführt wird. Trotzdem diese Marmortafel auf das Mittelalter verweist, sind sich die meisten Historiker darüber einig, dass die Grundmauern in die Zeit der Römer zurückreichen. Ab dem Jahr 1334 diente die Burg ausschließlich als Festung, zu Verteidigungszwecken und als Gefängnis für die Kriegsgefangenen. Jahrhundertelang ist es das stärkste Glied in der Festungskette der Burgen von Milazzo, Ficarra, Tripi, Castroreale, Castiglione und Francavilla. Die alte „Porta di Mola“, die den Haupteingang in die Ortschaft darstellt, wurde entlang der aus der Felswand gewonnen Zugangstreppe eingelassen. Zwischen 1940 und 1950 wurde das Tor entfernt, um den Bau der Zufahrtsstraße SP 10 zu ermöglichen. In der Mitte des Rundbogens sieht man den eingravierten „Stadtschlüssel“, der das Emblem von Castelmola darstellt, eine „Burg mit drei Türmen“, und folgende Worte: „Castello Fedele a Sua Maestà – Anno 1578“ (Seiner Majestät Treue Festung)

Mutterkirche – Die Kirche ist Sankt Nikolaus von Bari gewidmet und wurde 1934 – 1935 auf den Resten der „Mutterkirche“ errichtet, die vermutlich auf das V Jahrhundert zurückgeht. In die Architektur des neuen Gebäudes fließen verschiedene Baustile zusammen. Man erkennt romanische, gotische, arabische und normannisch Einflüsse. Der Haupteingang befindet sich seitlich der Piazza mit Ausblick auf den majestätischen Ätna, den schönen Golf von Naxos und die Landschaft der ionischen Küste hin bis zur Ebene von Catania. Von der Piazza aus kann man auch durch einen sekundären Zugang die Kirche betreten. Dieses Eintrittsportal ist mit feinen Schnitzarbeiten versehen. Im Innengebäude ist die Architektur harmonisch, die Dekorationen bewundernswert. Unter anderem ist die Hauptfassade im Inneren mit einer großen Rosette geschmückt. Das Kirchenschiff besteht aus einem einzigen rechteckigen Saal, der in den kreisförmigen Apsis mündet. Im Kirchengang kann man vier einander gegenüber liegende Altare aus Marmor bewundern, auf deren Basis Gravierungen auf Lateinisch zu lesen sind. Es handelt sich um die Namen der Gläubigen, die sich jeweils um die Entstehungsarbeiten der Altare bemüht haben. Der Hauptaltar befindet sich vor dem Haupteingang zur Kirche, ebenso wie der Chorsaal mit seiner imponierenden Orgel aus verziertem Holz. Sein Faltenbalg wird heute noch mit Holzhebeln per Hand betrieben und ist perfekt funktionierend. In der Kirche ist eine Holzstatue der Maria Magdalena aufbewahrt (Skulptur der Schule des Bagnasco). Hier können sie auch die Statue der Madonna des Rosenkranzes auf einer bemerkenswerten Kanzel aus Nussbaum mit Intarsien aus dem XVIII Jahrhundert bewundern. In der Sakristei sind wertvoll bestickte Stoffe aufbewahrt, Wandteppiche von hoher Qualität und eine Steinstatue von St. Sebastian, die ein gläubiges Kirchenmitglied gemeißelt hat. Westlich der Kirche liegt die kanonische Residenz der Priester. Auch hier sind weitere Kunstwerke und Möbel zu besichtigen, die zur sakralen Ausstattung der Kirche zählen. Darunter befindet sich ein Gemälde der Madonna, das von einem bekannten lokalen Künstler gemalt wurde.

Chiesa San Biagio – Es ist die erste Kirche, die auf dem Berghang des antiken Myle errichtet wurde, nachdem San Pancrazio 40 n. Chr. die neue Religion nach Taormina brachte. Dem im Süden Italiens geläufigen Baustil folgend, steht das Kirchengebäude gegen eine Felswand mit Ausblick auf die Piazza. Hier richtet sich das Auge auf das alte Taormina, auf dessen Hintergrund der Ätna majestätisch dominiert. Die Kirche, die durch Umwelteinflüsse fast verwitterte, wurde in den 90er Jahren konsolidiert und restauriert. Das Gewölbe und die Prospekte sind komplett erneuert. Im Inneren ist ein Fresko zu sehen, das auf das XVIII Jh. geschätzt wird. Es stellt die „Madonna mit Kind, San Biagio und Engelsfiguren“ dar. Dieses Kunstwerk wurde unter strenger Aufsicht der Intendanz für Kultur- und Umweltgüter und einer Gruppe von Experten für historische, künstlerische und ikonographische Kunst von Messina restauriert.

Pozzetti Romani di Myle – Die antiken Zisternen dienten als Wassersammelbecken. Sie wurden 367 v. Chr. von Andromache entworfen, um die Lebensbedingungen der ersten Ansiedler in der „Piano delle Ficare“ (Ebene der Feigenbäume) zu verbessern. In der Antike wurden diese Zisternen mit dem Wort „stagnuni“ (stehende Gewässer) bezeichnet, und in der Umgebung des alten Myle lagen verstreut etwa dreißig davon. Heute sind nur noch drei intakt, während eine vierte halb verwittert erkennbar ist. Historischen Quellen stützen sich hauptsächlich auf die Entdeckung der Nekropole von Cuculunazzo und erlauben somit eine Datierung, die die ersten Ansiedlungen des antiken „Myle“ Volksstämmen der Siculi im Eisenzeitalter (VIII Jahrhundert v. Chr.) zuschreibt. Myle wurde mehrmals vom Tyrann von Syrakus, Dionysios, belagert, dem es im Jahre 392 v. Chr. gelang, die Stadt zu besetzen und die Macht an sich zu reißen. Nach der griechischen Domination wurde die Stadt von Andronaco besetzt, der die ersten Infrastrukturen anlegte. So entstand die Stadtsiedlung mit seinen Zisternen. Tyrannen des Weströmischen Reiches, der Byzantiner und der Sarazenen folgten aufeinander. So blieb die Stadt bis in die heutige Zeit erhalten.

Porta dei Saraceni – Dieses Tor markiert die äußerste Grenze des alten Myle und bietet damit einen weiteren Zugang nach Castelmola. Wenn man durch dieses Tor schreitet, gelangt man auf einen Fußgängerweg, der den Blick auf den „Piano delle Ficare“ eröffnet, über den man also das „Hain der Feigenbäume“ erreichen konnte und der ebenfalls unumgänglich war, wollte man sich zur nahegelegenen Nekropole von Cocolunazzo oder nach Taormina begeben. Diese antike Architektur aus lokalem Gestein stützt sich auf der einen Seite am Fuß des Berges „Mola“ direkt auf der Felswand ab, während sie auf der anderen Seite lückenlos in eine natürliche Klippe überfließt. Durch diese strategische Lage war das Stadttor uneinnehmbar. Es ist als einziges Denkmal verzeichnet, das der Belagerung durch die Mauren standhielt. Dennoch gelang es im Jahre 902 n. Chr. den Muslimen durch dieses Tor, Mylay zu erobern, und anschließend über Taormina hereinzubrechen und es zu vernichteten. Dieser geschichtlichen Begebenheit verdankt Castelmola seinen Namen.

Chiesa San Giorgio – Als Baujahr wird 1450 angegeben, auch wenn die ersten Akten des Pfarramtes das Jahr 1533 registrieren. Das Gebäude besteht aus seinem Kirchenschiff. Der einzige Zugang geht auf die davor liegende Piazza, die denselben Namen trägt. Beide sind St. Georg, dem Schutzpatron der Stadt, gewidmet. Die Eingangshalle, die von einem halbkreisförmigen Tonnengewölbe überdeckt ist, trennt die Piazza von der Kirche. Über der Eingangshalle in seinem Inneren liegt der Chor mit einer alten Orgelpfeife aus Holz, über die keine weiteren Informationen vorliegen. In der Mitte des Kirchenschiffes, auf der rechten Seite als Erweiterung desselben, liegt die Kapelle des Gekreuzigten, die ihren Namen einem großen antiken Holzkreuz verdankt, das hier aufbewahrt wird. Dieser Raum hat den Anschein und die charakteristischen Eigenschaften einer unabhängigen Sekundärdachkonstruktion und ist ein zweites Kirchenschiff. Auf derselben Seite befindet sich in der Nähe des Altares die Sakristei. Hinter dem Hauptaltar ist die Apsis, deren Kuppel von den amerikanischen Auswanderern auf eigene Kosten rekonstruiert wurde. Hier befindet sich derzeit das Reiterstandbild von St. Georg aus dekoriertem Holz. Ende des XVIII Jh. mit einer Schicht aus Gips übergossen, wurde es verschiedenen Restaurierungsarbeiten unterzogen, um wieder zu seiner ursprünglichen Pracht zu gelangen. Vom Eingang aus gelangt man durch eine Backsteintreppe, die durch einen halbkreisförmigen Spitzbogen unterstützt wird, zum Chor und in den Glockenturm. Das Kirchenschiff hat ein schrägliegendes Dach, die Innendecke besteht aus einem einfachen System von Holzbalken. Der Marmorboden ist erhalten geblieben. Auf ihm sind zwei Grabsteine erkenntlich, die lateinische Inschriften der Kongregation von St. Georg und der Kongregation des Gekreuzigten tragen. Die Kirche wird vor allem für die Schönheit und Einzigartigkeit der Architektur ihres Glockenturms bewundert. Er besteht aus einem eher niedrigem Schacht, der in den Baukörper des Gebäudes eingebunden ist. Alle vier Ecken sind mit pyramidale Zinnen (Clocheton) versehen, und jede ihrer Spitzen trägt eine kleine steinerne Kugel. Es handelt sich um ein wahres Kunstwerk, das selbst von der Piacentinischen Architekturschule als solches anerkannt wird. Im Inneren der Kirche sind neben der Statue von St. Georg mehrere bemerkenswerte Kunstwerke aufbewahrt, unter anderem ein Gemälde der „Inkarnation der Unberührten“, ebenso wie eine hölzerne Statue, die die Unberührte darstellt. In der Kapelle des Heiligen Kreuzes befinden sich Statuen von St. Blasius, von der Madonna Addolorata (Schmerzensmutter) und des Leibes Christi, die Gemälde des „Fegefeuers“ und der „Mysterien des Rosenkranzes“, und ein Fresko der „Pieta“ aus dem XVII Jh., das sich an der Wand hinter einem alten Holzkreuz befindet.

Chiesa della SS. Annunziata – Roger I, König der Normannen, ließ diese Kirche im Jahr 1100 errichten, um der Madonna für ihre gewährte Beihilfe im Krieg gegen die Sarazenen zu danken, die seinen Sieg herbeiführte. Die Kirche ist sehr klein und besteht aus einem einzigen Kirchenschiff. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrmals umstrukturiert und verschiedene Gebäude wurden hinzugefügt, unter anderem ein Raum mit direktem Zugang auf den Friedhof. Hier wurden die Leichen untersucht und einer Autopsie unterzogen, wenn die Todesumstände einer Klärung bedurften, was sehr häufig der Fall zu sein schien. Der Glockenturm wurde ebenfalls umgebaut und befindet sich nun außerhalb des Kirchengebäudes. Es gibt keine Quellennachweise, die nähere Auskunft darüber geben. Mittlerweile ist nur noch ein einfacher Turm vorhanden, der nur bescheiden in die Höhe ragt und mit einer einzigen Glocke versehen ist, bewundernswert in seiner Schlichtheit. Der Kirchenboden wurde mit sizilianischer Terrakotta rekonstruiert. In seiner Mitte ist ein Grabstein eingelassen, unter dem das Beinhaus der Gemeinde liegt. Einstmals wurden hier verschiedene zeremonielle Anlässe gefeiert, einschließlich das Fest der Verkündigung und „Ferragosto“, die Messe zur Augusthälfte, Höhepunkt der Sommerfestlichkeiten. Heute ist die Kirche nur selten für die Öffentlichkeit zugänglich. Es finden fast ausschließlich Beerdigungen statt, um Gemeindemitgliedern auf ihrem letzten Weg die Ehre zu erweisen, bevor sie auf dem anliegenden Friedhof beigelegt werden. Das Portal des Haupteingangs der Kirche ist von großem künstlerischen Wert und gehört vermutlich der Spätromanik an. Das Kulturministerium für Kunst und Denkmalschutz hat es inventarisiert und als italienisches Denkmal verzeichnet. Die Kirche hat einen einzigen Altar, auf dem eine Skulptur aus weißem Marmor steht, die die Verkündigung darstellt. Der Engel der Verkündigung ist im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen. Auch in diesem Fall liegen keine genaueren Quellen vor.

Biblioteca Comunale – Das Gebäude der Stadtbibliothek geht ursprünglich auf das XIX Jh. zurück. Der Architekturstil ist bezeichnend für das mittelalterliche Bergdorf. 1920 wurde es zum Sitz der ersten Grundschule von Castelmola. Später, im Jahr 1956, wurde das Gebäude renoviert und mit den Namen „Prof. Salvatore Gullotta“ zur aktuellen Stadtbibliothek. Prof. Gullotta war ein Bürger von Castelmola und hat der Gemeinde seine ganze Büchersammlung gespendet. Das Gebäude besitzt die architektonische Eigenschaft des „Bagghio“, ein Fußgewölbe über der Eingangstreppe in die Bibliothek, das vom Belvedere der davorliegenden Mutterkirche ausgeht.

Icona della Madonna della Scala – Die Ikone ist der Madonna della Scala (Madonna der Treppe) gewidmet. In ihr war ein wertvolles Ölgemälde verschlossen, das nicht datiert werden konnte und über dessen Ursprung keine Unterlagen vorliegen. Es handelte sich um ein Gemälde, das direkt auf den Felsen zu Füssen der Burg gemalt worden war. Die Ikone hieß die Bevölkerung willkommen, die über „Porta di Mola“ in das Bergdorf eintrat. In den 60er Jahren wurde die Straße SP 10 angelegt, die mühelos in die Stadt führt. Daraufhin brachten die Gläubigen die Ikone in eine Grotte, die an der gleichen Stelle der ursprünglichen Burgmauer in den Felsen gegraben wurde. Das Gemälde der Madonna wurde in der Mitte eines modernen Marmoraltares angebracht. Von hier aus begrüßt und segnet die Heilige Madonna della Scala weiterhin alle auf gleiche Weise, die Bewohner, die die Fremden willkommen heißen, und die Besucher, die der Stadt und ihrer Bevölkerung wohlwollend entgegengehen.

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